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Die Blumeninsel ist schon seit fast 500 Jahren ein europäisches Sehnsuchtsziel

Auskünfte über die Anfänge des Tourismus auf Madeira und seinen kleineren Nachbarinseln geben bereits die Tagebücher italienischer Reisender aus dem 15. und 16. Jahrhundert, diesen folgten vom 17. bis 20. Jahrhundert vorrangig literarische Zeugnisse englische Entdecker und Urlauber, ab ca. 1800 dann auch zunehmend Berichte von französischen und deutschen Besuchern gut 100 Jahre später. Bedingt durch die immer häufiger genutzten Seerouten nach Asien und Amerika gelangte auch Madeira immer mehr in den Blickwinkel des touristischen Interesses, zunächst nur als landschaftlich bezaubernde Station auf der langwierigen Passage nach Übersee, ab etwa 1750 jedoch bereits als ein durch seine sehr gute Luft bestens geeigneter Ort zur Behandlung von Krankheiten wie zum Beispiel Tuberkulose und für viele weitere Therapien.

Einst dem Adel vorbehalten, heute für jedermann erschwinglich und erreichbar

Den größten Schub ihrer bis heute ungebrochen Popularisierung erfuhr das in zeitgenössischen Publikationen unterschiedlicher Sprachen übereinstimmend als „Insel der Liebe“, „Ecke des Paradieses“ und „Perle des Atlantiks“ hoch gelobte Eiland im Verlauf des 19. Jahrhunderts. Auch vom Miguelistenkrieg zwischen zwei sich bekämpfenden portugiesischen Thronfolgern von 1832 bis 1834, der den Zugang zu anderen traditionellen europäischen Bade- und Erholungsorten in Italien und Frankreich versperrte, profitierte Madeira als Reiseziel für Ruhe suchende Angehörige des Adels ungemein. Diese logierten seinerzeit weitaus weniger in den nur sehr wenigen verfügbaren Hotels, sondern oft lieber und luxuriöser in den „Villas“ genannten privaten Unterkünften zumeist britischer Residenten und einheimischer Händler, die sich an besonders schönen Stellen der Insel befanden und quasi die Keimzelle der heutigen Ferienhäuser auf Madeira darstellten.

Der neue Flughafen brachte neue Gäste und Unterkünfte auf der ganzen Insel

Mit dem Ausbau des Hafens von Funchal ab den 1930er Jahren wurde Madeira dann zunehmend für auch nicht ganz so gut betuchte Zeitgenossen zum Ziel, der Zweite Weltkrieg sollte diese Entwicklung jedoch jäh abstoppen und das Ende der meisten Hotels und der „Villas“ mit sich bringen. Erst mit der Errichtung des Madeira International Airport im Jahr 1964 verzeichnete auch das regionale Gastgewerbe wieder einen bedeutenden Schub. Durch den Bau vieler neuer Hotels und Pensionen sahen auch viele einheimische Haus- und Grundbesitzer die wirtschaftlichen Chancen der Unterbringung von Touristen und investierten kräftig in die Umnutzung bestehender Gebäude oder den Neubau von Ferienwohnungen und Ferienhäusern. In solchen, oft noch heute familiär betriebenen und landschaftlich zauberhaft gelegenen Häusern und Wohnungen residiert man zwar sicher meist nicht ganz so edel wie einst der Adel in den „Villas“, der herzlichen Gastfreundschaft und ausgeprägten Hilfsbereitschaft der jeweiligen Familie kann man sich in seinem Urlaub aber mehr als sicher sein.

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